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Geld: Spartipps für Eltern

Wenn der langersehnte Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, ist das für viele Paare die Krönung ihrer Beziehung. Gerade beim ersten Kind merkt man allerdings schnell: Mit dem steigenden Babyglück steigen auch die Haushaltskosten – und das zum Teil beträchtlich. Besonders für junge Eltern ist es jetzt wichtig, das Familienbudget zu entlasten. Damit aus Nachwuchsglück nicht Geldfrust wird, haben wir ein paar Tipps für frischgebackene Eltern zusammengestellt.

Neben generellen Einsparungen bei den Fixkosten, wie ein Wechsel des Stromanbieters oder ein bewussterer Umgang mit dem Wasserverbrauch, gibt es auch rund um das Baby jede Menge Möglichkeiten: Wer keine Familienmitglieder mit älteren Kindern hat, die ein paar ausgediente Stücke abzugeben haben, der sollte sich auf Kinderflohmärkten oder speziellen Kinderkleidermärkten umschauen. Hier findet man nicht nur Kinderkleidung, sondern auch Bettchen, Kinderwagen und Spielzeug zu moderaten Preisen. Im Internet finden sich zudem Tauschbörsen für frische Eltern: Ganz nach dem Motto „was man selbst nicht mehr brauchen kann, macht andere noch glücklich“ lassen sich hier zu klein gewordene Kleidung, Doppel- oder Fehlkäufe einfach in Nützliches umtauschen – so hat jeder etwas davon.

Ansonsten gilt: „Augen auf bei Aktionen“. Haltbare Lebensmittel und preisreduzierte Drogerieartikel, wie beispielsweise Windeln, kann, und sollte man auf Vorrat kaufen, wenn diese gerade preisgünstig angeboten werden – hier lohnt sich auch ein Blick zum Diskounter.

Kinderbetreuungsgeld

Noch bevor das Kind auf der Welt ist, sollte man sich zudem mit den verschiedenen Möglichkeiten des Kinderbetreuungsgeldes befassen. Momentan haben Eltern zusätzlich zu dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld verschiedene einkommensunabhängige Möglichkeiten, wie sie das Kindergeld und die Karrenzzeit untereinander aufteilen möchten. Mit 1.3.2017 wird dieses einkommensunabhängige Kindergeldmodell reformiert und flexibler gestaltet: Ab diesem Datum garantiert das Kindergeld einen fixen Betrag, die 4 Pauschalvarianten werden damit zu einem flexiblen Konto. Wird die Betreuungszeit mindestens zu 60:40 zwischen Vater und Mutter geteilt, gibt es zudem nochmals € 1.000, dies gilt aber auch für die einkommensabhängige Variante.

Stand: 29. März 2017